Bußgeldverfahren gegen Facebook eingeleitet

Gegen die Internetplattform Facebook hat der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Grundlage hierfür ist die Einladungs- und Synchronisierungsfunktionen, bei denen die E-Mail- und Handy-Adressbücher der Nutzer ausgewertet werden. Daten von Nichtnutzern werden dabei ebenfalls gesammelt und ohne deren Einwilligung für Vermarktungszwecke gespeichert. Dazu meinte der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Johannes Caspar: „Zu der Problematik der Nutzung von Daten Dritter haben uns in den letzten Monaten viele Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern erreicht, die darüber besorgt sind, dass Facebook über ihre Adressen verfügt und Kenntnisse über ihre persönlichen Beziehungen hat. (…)”.

Problematisch ist hier die Praxis, dass Facebook selbst die eMail-Kontakte von Nichtmitgliedern durchsucht und auch diese Kontakte speichert.

Facebook hat nun die Möglichkeit, sich bis zum 11.08.2010 zu den Vorwürfen zu äußern.

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