Twitter sperrte Twifficiency aus

Sowas passieret, wenn man Anwender veräppelt

techcrunch_com_2010_08_17_twifficiencyTwifficiency, ein extrerner Dienst, der nicht zu Twitter gehört. Auf Grundlage der Follower, wem man selber folgt, sowie der geschriebenen und vielleicht auch empfangener Tweets wird eine Durchschnittszahl errechnet. Dieser wird als Twifficiency Score an Twitter übermittelt. Weil das unter Täuschung der Anwender geschah, wurde Twifficiency von Twitter gestern vorübergehend gesperrt. Offizieller Grund war die Tatsache, dass der Hinweis auf das automatische twittern des Scores zu klein und zu schlecht lesbar gewesen ist. Dies verstößt aber gegen die ethischen Vorstellungen von Twitter und hier direkt gegen die II. Grundsätze, die jedem Entwickler zur Kenntnis gegeben werden:

We ask that you and your Service follow four principles:

  • Don’t surprise users
  • Don’t create or distribute spam
  • Respect user privacy
  • Be a good partner to Twitter

Twifficiency - twifficiency_com - 02Mittlerweile hat Twifficiency reagiert und eine überarbeitete Oberfläche frei gegeben. Jetzt muss der Nutzer erst ein Häkchen setzen, bevor der errechnete Score an Twitter gesendet wird. 

So eine Reaktion von Twitter, wünsche ich mir von anderen Plattformen auch – und nun bin ich mal gespannt, wieviele Twifficiency Scores ich die nächsten Tage wieder in der Timeline haben werde.

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