Twitter kennt auch Spam

Twitter-SpamNiemand kommt dran vorbei

Spam ist einfach nur lästig. Kamen früher mit der Post nur Kettenbriefe, so haben sich die mittlerweile auch schon zu einer Flut an Werbesendungen ausgeweitet. Per eMail verstopfen absolut seriöse Finanzangebote aus Nigeria, kleine blaue Pillen, Geldgeschenke in Millionen Höhe und jede Woche mindestens zwei Mercedes S-Klasse den Posteingang. In Messengern und auf Facebook könnten Frauen am Tag so viele Dates mit dem jeweils besten Lover der Welt haben, dass keine Zeit mehr zum tratschen oder Shoppen bleibt,  könnten Männer etliche Male am Tag den super Schuß abschleppen, der garantiert die ganze Zeit nur auf ihn gewartet hat.

Twitter-Spam-ProfilBei Twitter ist es nicht besser. Einladungen, sich die Top Foto-Galerien der absoluten Top-Frauen anzuschauen, ist mittlerweile schon Alltag. Singlebörsen locken auch nicht mehr so arg viele und Werbeagenturen scheinen noch zu viele Skrupel zum massiven beharken der Twitter-Gemeinde zu haben – wobei, die haben mittlerweile ihren eigenen Twitter-Kanal. Bleibt der Spamm durch die Nutzung der Trending Topics, die in die Tweets der Spammer mit eingebaut werden und scheinbar zu allem passen und damit auch in jedem Timepanel auftauchen. Was die Werbeindustrie versäumt, füllen mittlerweile aber die nigerianischen Geldverteiler wieder auf – und die sind einfallsreicher als der beste Marketingstratege. Cross-Spamming wird auch immer beliebter. Tweets werden abgesetzt zu einer Adresse im Sozialen Netzwerk, mit Versprechungen und Angeboten, die extern auf irgendeinem Sever liegen. Das Beispiel hier zeigt einen Link über den es angeblich mehr “Likes” geben soll. Als ich den Tweet gelesen hatte, war mir eher nach mehr Merlot.

Mit Spam kann man umgehen, auch wenn er nervt. Was mich persönlich aber immer wieder nervt, ist der massive Einsatz der leidigen Kurzadressen, bei denen der ahnungslose End-Nutzer nun wirklich nicht mehr weiß auf welche Seite er nun geführt wird. Mittlerweile muss man den normalen User nicht mehr nur über Spam aufklären, man sollte ihm sagen, von allen Kurzlinks die Finger zu lassen. Damit schneidet sich das Internet letztendlich in’s eigene Fleisch.

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