Wenn Worte zum Bumerang werden

Oder, wie Donald Trump es sich mit der Wirtschaft verscherzt.

Nirgendwo auf der Welt kann man ungestraft zum Boykott gegen ein Wirtschaftsunternehmen aufrufen, wenn man gerade mal nur Präsidentschaftskandidatanwärter ist. Diese Erfahrung macht nun auch Donald Trump. Seine Aufforderung an die amerikanische Bevölkerung, Produkte von Apple zu boykottieren und seine Androhung von Sanktionen, falls Apple nicht binnen kurzer Frist seine Produkte in Amerika produziert, kommen nun als Bumerang auf die Republikaner zurück. Apple wird den Nominierungsparteitag der Republikaner nicht, wie früher, mit Geld- und Sachspenden unterstützen. In einer Nachricht von Apple an die Führung der Republikanischen Partei hieß es:

Apple (…) will not provide funding or other support for the party’s 2016 presidential convention, as it’s done in the past, citing Donald Trump’s controversial comments about women, immigrants and minorities.

Trump selber wird es verkraften können, aber das Verhalten von Apple könnte für die Republikaner Folgen haben – zumindest dann, wenn andere Unternehmen diesem Beispiel noch folgen und ebenfalls ihre Unterstützung entziehen, oder zumindest einschränken.

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