Dirk

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Fake-News und gefälschte Bilder erkennen

Es passiert immer wieder, dass man irgendwo im Internet auf falsche Nachrichten (Fake-News) trifft, die gerne auch mit gefälschten, oder im falschen Zusammenhang geposteten Photos Aufmerksamkeit erreichen wollen. Einige dieser falschen, oder gefälschten Photos, kann man leicht erkennen, andere sind so gut zurecht gemacht, dass es schwerer fällt, diese direkt als falsch zu erkennen.

Es gibt bei Photos aber einen einfachen Weg, Photos im Internet zu überprüfen, die Google Bildersuche. Hier kann man über die „Rückwärtssuche“ oftmals herausfinden, ob ein Photo bereits in einem anderen Zusammenhang genutzt wurde – und wenn, in welchem Zusammenhang. Unter images.google.com kann man die Bildersuche aufrufen. Den Link zu diesem Google-Dienst, sollte man sich als Lesezeichen ablegen, denn, wer viel im Internet liest, wird sicher auf viele Fake-News stoßen.

Der Umgang mit der Google-Bildersuche ist ganz einfach. Wenn man ein Photo gefunden hat, das einem nicht „echt“ vorkommt, muss man das erst abspeichern. Die Google-Bildersuche unter images.google.com aufrufen und das Photo auf das Kamera-Symbol ziehen. Es erscheint die Fläche „Bild hier ablegen“. Nachdem das Photo zu Google hochgeladen wurde, wird es mit ähnlichen Photos im Internet verglichen. Je nachdem, wie oft das Photo bereits geteilt wurde, lassen sich so die Photos oft dem richtigen Kontext zuordenen.

Über die Google-Bildersuche kann man übrigens auch leicht herausfinden, ob und wie oft ein eigenes Photo im Internet genutzt/geteilt wurde. So lässt sich z.B herausfinden, ob das eigene Profilphoto(s) von Anderen missbraucht, oder sonstige eigene Photos geklaut und zweckentfremdet wurden. Einfach mal ausprobieren.

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Virenschutz am PC – und nu?

Immer wenn Stiftung Warentest und TÜV irgendwas testen, beschleicht mich die Frage, wie teuer es wohl für den Testprimus geworden ist. Zu oft weichen die Testergebnisse von einschlägigen Fachtests ab und Konsumenten bleiben verunsichert zurück, weil sie mit den Empfehlungen nichts anfangen können.

Diesmal hat sich die Stiftung Warentest wieder einmal Antiviren-Software für Windows PCs vorgenommen. Um ein Fazit vorweg zu nehmen, eindeutig ist auch bei Stiftung Warentest nur, dass der Windows Defender nur unzureichenden Schutz bietet, aber für den Anfang mal besser als gar kein Schutz ist. 

Alle Tests sind so unterschiedlich und vielschichtig, wie die Intentionen der testenden Institute und die Interessen der jeweiligen Zielgruppe. Meist sind die jeweiligen Tests nur bei den Totalausfällen untereinander einig. Bei den jeweiligen Testsiegern sieht das dann etwas anders aus. Aus der Masse der zu testenden Produkte werden auch in der Regel immer einige Kandidaten ausgesucht, die bestimmt nicht von der Konkurrenz mit getestet werden. Wirklich unabhängige Tests, zumindest der Top 25 der zu testenden Produkte, die für alle Tester im laufenden Jahr verbindlich festgelegt werden könnte, finden auch nicht statt. Der normale Anwender hat hier leider nur den Weg ins Internet, um sich unterschiedlich Testquellen selber zu erschließen und diese gegen andere Testergebnisse zu vergleichen. 

 

Virenscannertests 2017:
Da die Tests der Stiftung Warentest nur für registrierte Nutzer einsehbar ist, wird ein Link hier nicht aufgeführt.

 

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Facebook will Zentralverwalter für alle Passwörter werden

Gib uns alle Deine Passwörter und wir verwalten sie für Dich. Sicher. So stellt sich Facebook die Zukunft der Passwörter vor. Sicher. Und es soll auch niemand, außer Facebook und dem jeweiligen Anwender, an die Passwörter dran kommen. Jo secher dat. 

Passwort vergessen? Kennt sicher jeder und ist sicher schon jedem mal passiert. In der Regel klickt man dann auf den Link „Passwort vergessen?“ und lässt sich entweder das Passwort an die hinterlegt eMail-Adresse zusenden, oder das Passwort zurück setzen. Geht es nach den jüngsten Plänen von Facebook, soll das bald Vergangenheit sein und der Anwender kann sich immer über seinen Facebook-Account an den jeweiligen Konten anmelden. Vorausgesetzt, alle Passwörter werden Facebook übermittelt. Und Facebook passt so gut darauf auf, dass außer dem Anwender niemand anderes an die hinterlegten Passwörter dran kommt. Klingt doch eigentlich fein. Kein lästiges Passwörter merken mehr. 

Problematisch ist hier nicht die zentrale Verwaltung von Passwörtern an sich. Im Grunde gibt es ausreichend Passwortmanager, z.B. als Browser App, separate Programme, oder als Smartphone App. Wer sich hier ein wenig umschaut, wird schnell die Qual der Wahl haben – und man sollte sich bei den unterschiedlichen Lösungen wirklich ausreichend Zeit zum Testen nehmen. Problem ist das Vorhaben von Facebook, einzige und alleinige Verwaltungsstelle für alle Passwörter werden zu wollen. Auch wenn der ganze Vorgang noch so stark verschlüsselt und anonymisiert abläuft, ist nicht ausgeschlossen, dass irgendwer dann bei Facebook an die Passwörter gelangt und mit diesen hantiert. Denn gerade Facebook ist dafür bekannt, alles, aber auch wirklich alles an Daten zu sammeln, an die man, wie auch immer, gelangen kann.

Wer viele und unterschiedliche Passwörter nutzt, sollte als besser zu einer Passwortmanager-Lösung greifen, die im Idealfall noch OpenSource ist – oder, man nutzt die gute, alte Kladde.

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