Archiv für die Kategorie Google

Fake-News und gefälschte Bilder erkennen

Es passiert immer wieder, dass man irgendwo im Internet auf falsche Nachrichten (Fake-News) trifft, die gerne auch mit gefälschten, oder im falschen Zusammenhang geposteten Photos Aufmerksamkeit erreichen wollen. Einige dieser falschen, oder gefälschten Photos, kann man leicht erkennen, andere sind so gut zurecht gemacht, dass es schwerer fällt, diese direkt als falsch zu erkennen.

Es gibt bei Photos aber einen einfachen Weg, Photos im Internet zu überprüfen, die Google Bildersuche. Hier kann man über die „Rückwärtssuche“ oftmals herausfinden, ob ein Photo bereits in einem anderen Zusammenhang genutzt wurde – und wenn, in welchem Zusammenhang. Unter images.google.com kann man die Bildersuche aufrufen. Den Link zu diesem Google-Dienst, sollte man sich als Lesezeichen ablegen, denn, wer viel im Internet liest, wird sicher auf viele Fake-News stoßen.

Der Umgang mit der Google-Bildersuche ist ganz einfach. Wenn man ein Photo gefunden hat, das einem nicht „echt“ vorkommt, muss man das erst abspeichern. Die Google-Bildersuche unter images.google.com aufrufen und das Photo auf das Kamera-Symbol ziehen. Es erscheint die Fläche „Bild hier ablegen“. Nachdem das Photo zu Google hochgeladen wurde, wird es mit ähnlichen Photos im Internet verglichen. Je nachdem, wie oft das Photo bereits geteilt wurde, lassen sich so die Photos oft dem richtigen Kontext zuordenen.

Über die Google-Bildersuche kann man übrigens auch leicht herausfinden, ob und wie oft ein eigenes Photo im Internet genutzt/geteilt wurde. So lässt sich z.B herausfinden, ob das eigene Profilphoto(s) von Anderen missbraucht, oder sonstige eigene Photos geklaut und zweckentfremdet wurden. Einfach mal ausprobieren.

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iPhone, Pokémon und der Google-Account

Da es von der App Pokémon GO noch keine Android Version gibt, sollten Spiel willige iPhone Nutzer aufpassen.

Einloggen kann man sich in das Spiel auf zwei Arten. Zum einen, über einen bestehenden Nintendo Account, den aber wohl die Wenigsten besitzen. Alternativ ist es möglich, sich mit einem bestehenden Google Account anzumelden. Das Spiel hat dann allerdings vollen Zugriff auf den Google Account und wäre in der Lage, nicht nur persönliche Daten auszulesen, sondern auch zu manipulieren. So ist es in einer entsprechenden Warnung im Google Watchblog nachzulesen.

Noch ist nicht abzusehen, wofür die so gesammelten Nutzerdaten verwendet werden. Sicher ist aber, nach der Installation der App, kann der Vollzugriff nicht mehr eingeschränkt werden.

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Wenn Worte zum Bumerang werden

Oder, wie Donald Trump es sich mit der Wirtschaft verscherzt.

Nirgendwo auf der Welt kann man ungestraft zum Boykott gegen ein Wirtschaftsunternehmen aufrufen, wenn man gerade mal nur Präsidentschaftskandidatanwärter ist. Diese Erfahrung macht nun auch Donald Trump. Seine Aufforderung an die amerikanische Bevölkerung, Produkte von Apple zu boykottieren und seine Androhung von Sanktionen, falls Apple nicht binnen kurzer Frist seine Produkte in Amerika produziert, kommen nun als Bumerang auf die Republikaner zurück. Apple wird den Nominierungsparteitag der Republikaner nicht, wie früher, mit Geld- und Sachspenden unterstützen. In einer Nachricht von Apple an die Führung der Republikanischen Partei hieß es:

Apple (…) will not provide funding or other support for the party’s 2016 presidential convention, as it’s done in the past, citing Donald Trump’s controversial comments about women, immigrants and minorities.

Trump selber wird es verkraften können, aber das Verhalten von Apple könnte für die Republikaner Folgen haben – zumindest dann, wenn andere Unternehmen diesem Beispiel noch folgen und ebenfalls ihre Unterstützung entziehen, oder zumindest einschränken.

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