Archiv für die Kategorie Microblogging

10 Jahre Twitter. Kommunikation entwickelt sich weiter – Menschen nicht

10 Jahre ist es nun her, seit auf Twitter der erste Tweet den Startschuss zur globalen und meist sinnfreien Kommunikation im Internet gab. 10 Jahre, in denen sich nicht nur Twitter weiter entwickelt hat, sondern als Kurznachrichten Dienst eine feste Größe geworden ist. Was haben sich Menschen damals, in den zeiten vor Twitter, gequält, meist sinnlose Nachrichten in die 160 Zeichen des SMS Dienstes zu quetschen. Die wildesten Abkürzungen kamen dabei raus und diese zu entziffern, war beinahe eine Sprache für sich. Dann kam Twitter. 20 Zeichen weniger, aber alle waren begeistert. Endlich keine lästigen Abkürzungen mehr, man konnte Worte ausschreiben und, wenn nötig, gleich mehrere Tweets absetzen. Der Sinngehalt der meisten Nachrichten hat dabei allerdings nicht an Qualität zugelegt. Da kann ich meine eigenen Tweets nun nicht wirklich von ausnehmen. Gut zu sehen an meinem ersten Tweet von 2008.

Wie auch immer es mit Twitter weiter geht, herzlichen Glückwunsch zu den vergangenen 10 Jahren und hoffentlich noch gute 10 weitere Jahre.

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Twitter wird 8 Jahre alt

2006-03-21 Jack Dorsey's erster TweetHerzlichen Glückwunsch Twitter, zum 8. Geburtstag

Am 21.03.2006 startete der Microblogdienst Twitter mit dem ersten Tweet von Jack Dorsey „just setting up my twttr“.

Dass sich damit die Art der Kommunikation im Internet so gravierend ändern würde, hätte damals wohl sicher niemand gedacht, oder überhaupt erwartet. Heute ist Twitter bei sehr vielen Menschen wohl fester Bestandteil der täglichen Kommunikation und aus dem täglichen Leben nicht mehr weg zu denken.

Zum 8. Geburtstag von Twitter, könnt ihr euch über die Seite Discover your first Tweet, euren ersten Tweet anzeigen lassen. Mein Erster war am 01. Juli 2008 – nicht wirklich spektakulär, aber typisch.

2008-07-01 - Mein erster Tweet

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Anti-GEMA-Demonstrationen am 06.09.2012

„Jubelperser“ für die GEMA

Die Gema bedauert, dass die deutschlandweiten morgigen Anti-Gema-Demonstrationen nicht verboten werden konnten. Als Gegenmittel kommen „lancierte Medienberichte“ und ein Backup-Team für Social-Media-Kanäle zum Einsatz. Zitat aus der GEMA-eMail an 33.000 GEMA freundliche Kontakte:

Ein rechtliches Vorgehen der GEMA dagegen ist – auch wenn von den Organisatoren vielfach mit falschen und polemischen Behauptungen gearbeitet wird – aufgrund des grundgesetzlich gewährleisteten Versammlungsrechts nicht möglich.

Liebe GEMA, es ist schon blöd, in einer Demokratie zu agieren. Noch blöder ist es aber, wenn eine staatlich anerkannte Treuhänderin der Rechte von Komponisten, Textern und Musikverlegern öffentlich bedauert, dass man leider in einer Demokratie agieren muss. Es zwingt euch niemand, hier in Deutschland einem zweifelhaften Treiben nachzugehen.

Worum geht es bei den Protesten? Im Eigentlichen Sinne richten sich die Proteste gegen die, von der GEMA ab 2013 geplante Tarifreform im Veranstaltungsbereich. Gegen diese Proteste, leibe GEMA, mündige Bürger dürfen das in diesem Land, machte die Gema mit ihrer eMailaktion mobil und bittet um Nutzung der GEMA eigenen „Argumantationshilfe“ (pdf), sowie darum, die eMail möglichst oft weiter zu verbreiten.

Gegen diese Tarifreform richtet sich ebenfalls eine online-Petition des Aktionsbündnis Kultur-retten.de

 

Die GEMA „verkauft“ ihre neue Tarifstruktur damit, dass sie einfacher und ausgewogener sei und zu deutlichen Vergünstigungen führe. Sie verschweigt aber, dass die Vergünstigungen nur verhältnismäßig wenige Veranstaltungen, mit Eintrittsgeld zwischen 2 und 8 Euro, betreffen. Für viele Musiknutzer bringt die Tarifstruktur hingegen Erhöhungen von zum Teil mehreren hundert bis zu über tausend Prozent mit sich.

So steht es unter Anderem in dieser Petition zu lesen. Es wird vermutet, dass sich die GEMA mit ihrer geplanten Tarifreform nur eine sichere Einnahmequelle schaffen will.

Dass die GEMA immer noch existiert und immer noch staatlich anerkannt ist, liegt meiner Meinung nur daran, dass einige Politiker, sowie die Mitglieder des Vorstandes auf ihre überflüssigen Pöstchen und eine staatlich abgesicherte und sicher viel zu hohe Einkommensquelle nicht verzichten wollen.

(Für die Jüngeren: Der Begriff Jubelperser ist als abwertende Bezeichnung für Claqueure, also für bezahlte Applaudierer, in die deutsche Sprache eingegangen. (Links führen nach de.wikipedia.org))

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