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Facebook will Zentralverwalter für alle Passwörter werden

Gib uns alle Deine Passwörter und wir verwalten sie für Dich. Sicher. So stellt sich Facebook die Zukunft der Passwörter vor. Sicher. Und es soll auch niemand, außer Facebook und dem jeweiligen Anwender, an die Passwörter dran kommen. Jo secher dat. 

Passwort vergessen? Kennt sicher jeder und ist sicher schon jedem mal passiert. In der Regel klickt man dann auf den Link „Passwort vergessen?“ und lässt sich entweder das Passwort an die hinterlegt eMail-Adresse zusenden, oder das Passwort zurück setzen. Geht es nach den jüngsten Plänen von Facebook, soll das bald Vergangenheit sein und der Anwender kann sich immer über seinen Facebook-Account an den jeweiligen Konten anmelden. Vorausgesetzt, alle Passwörter werden Facebook übermittelt. Und Facebook passt so gut darauf auf, dass außer dem Anwender niemand anderes an die hinterlegten Passwörter dran kommt. Klingt doch eigentlich fein. Kein lästiges Passwörter merken mehr. 

Problematisch ist hier nicht die zentrale Verwaltung von Passwörtern an sich. Im Grunde gibt es ausreichend Passwortmanager, z.B. als Browser App, separate Programme, oder als Smartphone App. Wer sich hier ein wenig umschaut, wird schnell die Qual der Wahl haben – und man sollte sich bei den unterschiedlichen Lösungen wirklich ausreichend Zeit zum Testen nehmen. Problem ist das Vorhaben von Facebook, einzige und alleinige Verwaltungsstelle für alle Passwörter werden zu wollen. Auch wenn der ganze Vorgang noch so stark verschlüsselt und anonymisiert abläuft, ist nicht ausgeschlossen, dass irgendwer dann bei Facebook an die Passwörter gelangt und mit diesen hantiert. Denn gerade Facebook ist dafür bekannt, alles, aber auch wirklich alles an Daten zu sammeln, an die man, wie auch immer, gelangen kann.

Wer viele und unterschiedliche Passwörter nutzt, sollte als besser zu einer Passwortmanager-Lösung greifen, die im Idealfall noch OpenSource ist – oder, man nutzt die gute, alte Kladde.

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WhatsApp schaltet demnächst automatisch die Kamera ein

WhatsApp ist bekannt dafür, alle Nas‘ lang Neues zu verbreiten. Ob man das jetzt brauch, oder nicht. So kommt bald die Option, den jeweiligen Standort seinen Freunden direkt mitzuteilen und, wenn man die Funktion nicht ausschaltet, WhatsApp und damit Facebook zu ermöglichen, jederzeit zu sehen, wo man sich gerade aufhält. (Das ist kein Fake)

Wer die Angewohnheit hat, beim versenden von Text-, oder Sprachnachrichten in der Nase zu popeln, dürfte wohl ungewollt die Lacher auf seiner Seite haben. WhatsApp schaltet bald automatisch die Kamera ein. Damit wird es dem jeweiligen Gegenüber möglich, den Chatpartner direkt beim Eingeben der Nachrichten zu sehen. Bei der Eingabe von Sprachnachrichten z.B. können so Nasenhaare gezählt, oder das vorherige Essen an den Rückständen zwischen den Zähnen erraten werden. Wer das nun nicht möchte, hat dann die folgenden Möglichkeiten:

Bei der Eingabe von Nachrichten

Mit einem Finger die Frontkamera zu halten.

Ein Pflaster über die Frontkamera zu kleben.

Ein Handtuch um den Kopf wickeln.

Einen Dummen suchen, der die Nachrichten tippt / aufspricht.

Nach der Eingabe von Nachrichten

Auf Facebook alles dementieren.

Am Busbahnhof mit einem Schild ‚rum laufen mit der Aufschrift: „Ich war das nicht!“.

In ein Land ausreisen, das an kein anderes Land ausliefert.

Ihr könnt auch einfach WhatsApp deinstallieren und in Zukunft Postkarten verschicken. Für die Jüngeren: „Postkarten sind meist rechteckige Karten, in der Regel aus Karton (ähnlich dem Material der Speisekarte bei eurem Pizzadealer, nur kleiner), die als offen lesbare Mitteilungen (Datenschutzstandart in der Steinzeit der Kommunikation) per Post (proprietärer Message Provider) verschickt werden. Postkarten wurden postamtlich am 01.10.1869 mit der Bezeichnung „Correspondenzkarte“ eingeführt.“

Und jetzt könnt ihr alle wieder mit Luft anhalten aufhören und entspannt weiter atmen. An den Essensresten zwischen den Zähnen lässt sich selbstverständlich nicht (immer) das letzte Essen erraten..

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Ständige Erreichbarkeit – wichtig, oder eher nicht?

Will, oder muss man immer und überall erreichbar sein?

 Laut einer Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), ist es den Deutschen nicht wichtig, ständig und überall erreichbar zu sein. So legen rund 34% der Befragten keinen Wert auf ständige Erreichbarkeit.

Das wundert mich jetzt etwas, da laut Aussage der Internetportale, gerade Messengeranwendungen boomen. Sowohl Whatsapp, als auch Facebook Messenger, Instagram, aber auch alte Messenger, wie ICQ und Yahoo, verzeichnen enorme Zuwächse.

Für mich ist es absolut egal, wann ich eine Nachricht lese, oder beantworte. Ich gehöre zu denen, wo das Smartphone auch mal den ganzen Tag als Wecker auf das Bett aufpasst. Es ist bei mir eher selten, dass ich zum Einkaufen mein Smartphone mit nehme. Warum? Weil jedes Smartphone ankommende Nachrichten speichert und ich antworten will, wenn es mir zeitlich passt.

Wie seht ihr das? Reagiert ihr sofort auf jede ankommende Nachricht, oder ist es euch oftmals egal, wann ihr die Nachrichten lest und beantwortet?

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