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Junk Mail, Spam Mail und kein Ende !?

DIN 4844-2 Warnung vor einer GefahrenstelleWoran man Junk/Spam Mail erkennen kann

Junk, oder auch Spam Mail, ist ein lästiges Übel. Ebenso wie die Werbeblättchen im Briefkasten, verstopft es im eMail Verkehr den Posteingang und man kann es nicht wirklich abstellen. Aber man kann Junk/Spam Mail erkennen und sollte den dann auch direkt ungelesen löschen, falls er nicht ohnehin schon automatisch in den entsprechenden Junk/Spam Mail Ordner verschoben wurde.

Posteingang Spam

In der Regel erkennt man Junk/Spam Mail am Absender und/oder der verwendeten Empfänger Mailadresse. Meist ist hier die Absenderadresse eingetragen, oder eine Phantasieadresse, oder gleiche eine Adressliste, von der man keinen einzigen der weiteren Empfänger kennt. Findet man hier die eigene eMailadresse, kann aber mit dem Absender nichts anfangen, sollte man die eMail ungelesen löschen.

Sieht man im Vorschaufenster schon, dass eine unpersönliche Anrede verwendet wird (Guten Tag,… oder, Guten Tag Kunde 25862, oder ähnlich), brauch man gar nicht mehr weiter lesen, sondern direkt löschen. Solche Anreden werden meist in Junk/Spam Mails verwendet, die einen glauben machen wollen, es handele sich um eine Rechnung, Kontoanfrage, Verwaltungskontakt, oder Versicherungsschreiben.

Zeigt eine eMail im Posteingang ein Büroklammersymbol, ist immer Vorsicht geboten. Die Büroklammer sagt aus, an dieser eMail ist ein Anhang. Neugierig sein, ist hier der falscheste Schritt, wenn man eine eMail nicht eindeutig zuordnen kann. Meist verbirgt sich hinter so einem Anhang ein Schadprogramm, mit dem man sich den eigenen PC verseucht.

In der Statuszeile des eMailprogramms kann man in der Regel sehen, was das für ein Anhang ist. Hier gilt: Nie auf einen Anhang klicken, der am ende .exe stehen hat. Dahinter verbirgt sich mit Sicherheit selten was Gutes.

In der Regel kennt man seine Bank, Versicherung, den Telefon/DSL-Anbieter, oder ähnliche offizielle Unternehmen. Ist man sich wirklich nicht sicher, hilft immer eine kurze telefonische Rückfrage bei der, oder den bekannten Einrichtungen. Keine Bank, Versicherung, oder öffentliche Verwaltung, darf eMails verschicken, in denen Kunden zum Anmelden an einen Konto aufgefordert werden. ebensowenig dürfen von diesen Stelen eMails verschickt werden, in denen man aufgefordert wird, eine angehängte Datei zu öffenen. Solche eMails sollte man sofort und ungelesen löschen.

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Beschwerdestelle für Spam-Mail

Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) kämpft gegen Spam-Mail Versender

Beim Durchforsten meines Ordners “lange nicht mehr besucht” bin ich auf einen älteren Bericht gestoßen, der leider immer noch sehr aktuell ist. Jeder der eMails schreibt und empfängt, kennt die lästigen Spam-Mails. Bereits Ende 2005 haben die Verbraucherzentralen für diese Spam-Mails eine Beschwerdestelle unter beschwerdestelle@spam.vzbv.de eingerichtet, an die Spam-Mails weitergeleitet werden können.

Wer nun seine Spammer hier hin melden möchte, muss dies mit einer neuen eMail machen, die einen kurzen Text enthalten sollte wie z.B. wie oft kommt die Spam-Mail, gibt es noch weitere Absender für die gleiche Mail und ähnliches. Außerdem muss der komplette eMail-Header mit beigefügt werden, da sonst der Absender nicht ermittelt werden kann.

Die Cracks und Profs unter den Lesern werden jetzt die Augen verdrehen, aber es gibt auch Anwender, die mit “eMail-Header” nichts anfangen können, geschweige denn, wie sie den finden.

Der eMail-Header ist die sogenannte Absenderangabe einer eMail. Hier steht, wer wann über welchen Dienst und über welche Wege eine eMail an wen geschickt hat. – kurz gesagt. Wie das technisch funktioniert, darauf gehe ich hier jetzt nicht ein, um nicht zu viel Verwirrung zu schaffen. Ich setze allerdings voraus, dass selbst der unbedarfteste und den Lesern Markieren, Kopieren und Einfügen beherrscht.

Wo findet man den eMail-Header und wie kommt man da dran.

Beim Mozilla Thunderbird (hier die Version 3.1.1) kommt man im Vorschaufenster schon an die wichtigsten Informationen. Über die Schaltfläche Andere Aktionen | Quelltext wird ein Fenster mit dem Quelltext der eMail geöffnet. Ansonsten die eMail öffnen und in der Menüleiste unter Ansicht | Nachrichten-Quelltext diesen öffnen. Den Quelltext nun komplett markieren, kopieren und in die neue eMail einfügen.

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Bei Microsoft Outlook die eMail öffnen (Doppelklick auf die eMail) und auf Ansicht | Optionen klicken. Den gesamten Inhalt des Kästchens Internetkopfzeilen markieren, kopieren und in die neue eMail einfügen.

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Bei Outlook Express (Windows XP), Windows Mail und Windows Live Mail (Windows VistaWindows 7) ist der Blick auf den kompletten eMail Header unter Datei | Eigenschaften verborgen. Auf den Reiter [Details] klicken und den kompletten Text markieren, kopieren und in die neue eMail einfügen.

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Zusammenfassung: bei der Spam-Mail auf Weiterleiten klicken, dann wird diese an eine neue eMail angehängt. Zu dem persönlichen Text nun den kopierten eMail-Header der Spam-Mail einfügen und das ganze an beschwerdestelle@spam.vzbv.de abschicken.

Wichtig: Diese Beschwerdestelle ist nur für private Anwender bestimmt.

Für gewerbliche Anwender ist die Wettbewerbszentrale, erreichbar im Internet unter http://www.wettbewerbszentrale.de zuständig.

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