iPhone, Pokémon und der Google-Account

Da es von der App Pokémon GO noch keine Android Version gibt, sollten Spiel willige iPhone Nutzer aufpassen.

Einloggen kann man sich in das Spiel auf zwei Arten. Zum einen, über einen bestehenden Nintendo Account, den aber wohl die Wenigsten besitzen. Alternativ ist es möglich, sich mit einem bestehenden Google Account anzumelden. Das Spiel hat dann allerdings vollen Zugriff auf den Google Account und wäre in der Lage, nicht nur persönliche Daten auszulesen, sondern auch zu manipulieren. So ist es in einer entsprechenden Warnung im Google Watchblog nachzulesen.

Noch ist nicht abzusehen, wofür die so gesammelten Nutzerdaten verwendet werden. Sicher ist aber, nach der Installation der App, kann der Vollzugriff nicht mehr eingeschränkt werden.

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Pokémon GO – Vom Aprilscherz zum Mega Hype

Ein Spiel breitet sich in Windeseile auf den Smartphones aus. Selbst hier in Deutschland, obwohl es das Spiel hier offiziell noch gar nicht gibt – Pokémon GO. 

In dem Spiel bewegt man sich auf einer Straßenkarte, in der Pokémons gesucht und gesammelt werden müssen. Diese können dann trainiert werden und können gegen andere Pokémons kämpfen. Für die Umsetzung des Spiels verwenden die Entwickler bei Niantic eine „Real World Gaming“-Plattform, die über GPS den jeweils aktuellen Standort des Spielers ermittelt. man spielt also nicht in einer virtuellen Welt, sondern findet die Pokémons in seiner direkten echten Umgebung.

Die Idee für das Spiel ersannen Satoru Iwata von Nintendo und Tsunekazu Ishihara von der Pokémon Company im Jahr 2013 als Aprilscherz für Google mit der Bezeichnung Pokémon Challenge, mit Tatsuo Nomura von Google Maps (nun leitender Projektmanager bei Niantic) als Mittelpunkt des Projekts. (Quelle:; Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Pokémon_Go)

Wer die App Pokémon GO hier in Deutschland auf seinem Smartphone installieren will, muss in den Einstellungen das Sideloading, also das Installieren von Apps aus unbekannten Quellen, am Play Store vorbei, erlauben. Das das nie ohne Risiken ist, muss nicht wirklich erwähnt werden. In einer Version der App, die durch die Firma Proofpoint untersucht wurde, haben Sicherheitsforscher das Remote Administration Tool (RAT) DroidJack gefunden. Damit wäre es möglich, das Smartphone fern zu steuern und/oder persönliche Daten vom Smartphone auszulesen.

Hinweis: Wer sich auf die Suche nach den kleinen Monstern machen möchte, sollte sich die App – die noch nicht in den deutschsprachigen Stores zur Verfügung steht – nur aus vertrauenswürdigen Quellen besorgen.

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Weiterhin Klarnamenpflicht bei Facebook

Laut einer Entscheidung des Oberverwaltungsgericht Hamburg (5 Bs 40/60) ist Facebook vorerst nicht verpflichtet, seinen Nutzern in Deutschland Profile mit Pseudonym zu erlauben. Johannes Caspars (Hamburger Datenschutzbeauftragter), bundesweit zuständig für Facebook, will nach der Entscheidung nun ins Hauptverfahren gehen.

Nach der Beschwerde zur Sperrung eines Facebook-Kontos, das mit einem Pseudonym betrieben wurde, hatte Caspar die irische Facebook-Niederlassung verpflichtet, Konten mit Pseudonymen zuzulassen. Er berief sich dabei, unter Anderem, auf das deutsche Telemediengesetz, welches den Nutzern das Recht zu Pseudonymen einräumt. Das Hamburger Oberverwaltungsgericht sieht die Klärung des Falles beim Europäischen Gerichtshof (EuGH).

Aber mal ehrlich, wie viele Facebook-Konten sind mit mehr, oder weniger eindeutigen Pseudonymen im Umlauf. Es gibt für die „Klarnamen“ keine wirksame Plausibilitätsprüfung.

Mein privates Facebook-Konto ist selbstredend unter Klarnamen. Da ich mir die eigenen Blogartikel in die Chronik spüle und meine Blogs ein Impressum haben, wäre ein Pseudonym wohl eher Unsinn.

Wie seht ihr das? Klarnamen bei Facebook ja, oder eher nein?

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