Es tut sich was im Land der Apachen

OpenOffice vor dem Update auf Version 4.1.3

Zuerst dachte ich, da will mich wer auf den Arm nehmen, denn knapp ein Jahr nach dem letzten Update auf Version 4.1.2 jetzt schon im Blog die Version 4.1.3 anzukündigen und gleich auch die Version 4.1.4 in Aussicht zu stellen, kommt mir, bei der derzeitigen Personalsituation im OpenOffice Projekt, reichlich überstürzt vor.

Spaß bei Seite. Endlich tut sich mal wieder was und das finde ich persönlich nicht schlecht. Nachdem zuletzt in einem offenen Brief das Projekt für tot erklärt und angeregt wurde, OpenOffice einzustellen, werden jetzt neue Programmierer gesucht und auch ein Update in Aussicht gestellt. Die Version 4.1.3 wird aber wohl erstmal nur eine reine Fehlerbeseitigung sein. Wann dann mit der Version 4.1.4 zu rechnen sein kann, steht noch nicht fest. Aber, man arbeitet dran.

Schön. Nicht nur ich hätte OpenOffice vermisst, wenn das Projekt eingestellt worden wäre. Von vielen Nutzern höre und lese ich immer wieder, dass sie sich mit LibreOffice nicht so wirklich anfreunden können – obwohl beide Projekte im Wesentlichen gleich sind. Warten wir also geduldig ab, was die Zeit bringt. Ist ja auch erst knapp ein Jahr rum.

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Briefkasten voll – und nur Werbung drin

Was tun, gegen unerwünschte Werbung im Briefkasten

Werbung, ein Thema, bei dem sich die Meinungen spalten. Die einen finden Werbung gut, weil sie ständig auf Schnäppchenjagd sind. Andere finden Werbung im Briefkasten nicht gut, weil sie den Briefkasten verstopft und letztlich doch ungelesen im Papiermüll landet. Wieder andere finden Werbung extrem wichtig, weil sie damit ihr Geld verdienen.

Werbeblätter mit redaktionellem Inhalt, kostenlose Wochenzeitungen mit Werbeeinlagen, Parteizeitungen, Zeitungen als Werbeexemplare… Davor kann man sich nur schützen, wenn auf dem Briefkasten der Hinweis „Keine Werbung“ um den Zusatz „keine kostenlosen Zeitungen“ ergänzt wird (OLG Hamm, Urteil vom 14.07.2011, AZ. I-4 U 42/11).

Persönlich adressierte Werbung muss man hinnehmen, da die Post verpflichtet ist, diese zuzustellen. Aber auch hier kann man die Flut zum Teil eindämmen, über sogenannte Robinsonlisten, die von Verbraucherschutzverbänden, oder Verbänden der Werbewirtschaft geführt werden. In solche Liste eingetragene Postanschrift, eMail-Adresse, Telefon-/-fax-Nummer, sperrt die Einträge für werbende Unternehmen – falls sie sich freiwillig daran halten.

Eigentlich gilt in Deutschland, laut § 3,7 des Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb, dass Werbzusendung und Werbeanrufe ohne vorherigen Kundenkontakt und ohne Zustimmung des Empfängers verboten sind. Das heißt für werbende Unternehmen wie Call-Center, oder Agenturen für Direktwerbung, dass sie die Empfänger ihrer Werbeaktionen immer zuerst mit einer Robinsonliste abgleichen müssen um die dort eingetragenen ausschließen zu können. Das ist zum Einen lästig, kostet Zeit und ist vielen Angestellten in Werbeagenturen und Call-Centern nicht bekannt – weil es den Angestellten (bewusst) nicht vermittelt wird.

In Deutschland werden Robinsonlisten z.B. vom Deutscher Marketing Verband (DDV), vom Interessenverband Deutsches Internet (I.D.I.) geführt.

Hat man sich in eine Robinsonliste eingetragen und bekommt dennoch ungefragt Werbung, sollte man die werbenden Absender schriftlich auffordern, die Zusendung zu unterlassen. Kommen diese der Aufforderung nicht nach, kann man die werbenden Unternehmen auch kostenpflichtig abmahnen lassen.

Ich persönlich habe meine Kontaktdaten beim I.D.I. eingetragen. Zumindest bei persönlich adressierter Werbung habe ich den (subjektiven) Eindruck, dass es wirkt. Und den letzten unerlaubten Anruf eines Call-Centers (cold call) hatte ich seit gut 4 Jahren nicht mehr.

 

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Worüber deine Freunde sprechen

Facebook testet mal wieder neue Funktionen. Diesmal, wie fördert man Gespräche.

Anscheinend kommentieren wir zu wenig, aus Sicht von Facebook. Wohl deshalb testet Facebook eine neue Funktion in den News Feeds, „Worüber Freunde sprechen“, in einem kleinen Nutzerkreis. In der Android mobil App, zeigte Mashable bereits, wie die neue Funktion aussieht.

n einem eigenen Abschnitt des News Feeds werden gesammelte Kommentare der Freunde angezeigt und dazu, wie oft diese Beiträge von anderen kommentiert wurden. Das Ziel ist eindeutig, Facebook will, dass Freunde mehr miteinander kommunizieren – auf Facebook.

Facebook testet öfter mal neue Funktionen mit einem kleinen Nutzerkreis. Es bleibt abzuwarten, ob diese wirklich mal groß ausgerollt wird. Im Sommer wurde so z.B. die Funktion getestet, Posts und Kommentare von Familie und Freunden bevorzugt anzuzeigen, damit der Nutzer direkt kommentieren kann, ohne die Posts einzeln aufrufen zu müssen.

Mich persönlich reißt Facebook schon lange nicht mehr vom Hocker. Daran wird auch die die Funktion „Worüber Freunde sprechen“ nichts ändern.

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